Änderung unseres Zielmarktes

Wie wir bereits in unserem Newsletter erwähnt haben, haben wir eine Änderung unseres Zielmarktes vorgenommen. Im folgenden Beitrag möchten wir euch erklären, warum.

Von Unternehmen zu Privatpersonen

Ursprünglich wollten wir unser Produkt an Unternehmen verkaufen. Der Gedanke dahinter: Unternehmen haben mit hohen Krankheitszahlen zu kämpfen, davon zum Großteil aufgrund von Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen. Das ist auch ganz logisch, wenn man beachtet, dass es einen hohen Anteil von Büroarbeitsplätzen gibt. Wir boten unser Produkt also Unternehmen an, um die Fehlzeiten aufgrund von diesen Beschwerden zu verringern. Außerdem geht mit unserem Produkt eine Kostensenkung durch geringere Krankheitstage aufgrund von Schulter-Nacken-Beschwerden einher. Als weiteres Plus sahen und sehen wir die Erhöhung der Produktivität im Unternehmen, da das Wohlbefinden und dadurch die Motivation steigt.

Warum also der Wechsel zu Privatpersonen?

Die bürokratischen Prozesse in einem Unternehmen sind sehr langwierig. Von der ersten Ansprache an, durchläuft der Entscheidungsprozess in Unternehmen oft mehrere Abteilungen und Personen, die sich jeweils intensiv mit dem Thema beschäftigen müssen. Bis ein Anliegen zu den entsprechenden Entscheidungsträgern gelangt, vergehen oftmals mehrere Wochen. Und von dort muss die gesamte Kommunikationskette wieder abgelaufen werden, um die Entscheidung mitzuteilen. Dann kommen Verhandlungen und Testphasen, die ebenfalls einige Monate in Anspruch nehmen können, und ist man sich dann einig, heißt das nicht, dass am nächsten Tag direkt das Geld auf dem Konto ist. Denn auch das kann sich noch einige Zeit ziehen.

Dieser Prozess ist gerade für Startups, die finanziell keinen besonders langen Atem haben, kaum tragbar.

Ursprünglich dachten wir, dass sich die langen und aufwändigen Prozesse zur Ansprache von Unternehmen dadurch lohnen, dass sie hohe Stückzahlen abnehmen werden, wodurch wir auf einen Schlag einen hohen Absatz generieren. Doch wie sich durch eigene Erfahrungen und auch Coachings zeigte, sind diese Prozesse noch viel langwieriger, als wir ursprünglich angenommen hatten. Falsch war auch unsere Annahme, bei Akquirieren eines Unternehmens direkt hohe Stückzahlen zu verkaufen.

Zudem möchten wir gerne den Leuten helfen, die den größten „Pain“ haben. Also jenen, die unter Schulter-Nacken-Schmerzen leiden. Das bringt nicht nur uns, sondern auch unseren Nutzern einige Vorteile:

1. Schnelleres Feedback
Durch schnelleres Feedback der Anwender (weil keine langen Bürokratiewege) können wir unser Produkt viel schneller und besser an die Bedürfnisse der Nutzer anpassen anpassen.

2. In Kontakt bleiben
Es ist einfacher, mit den Nutzern in Kontakt zu bleiben und ggf. nochmal genauer nachzufragen oder sie zu uns einzuladen, um Probleme direkt zu klären, anstatt den Umweg über eine Drittperson aus einem Unternehmen zu gehen.

3. Schnellere Verkaufsprozesse
Wenn eine Person unser Produkt will, kauft sie es sich. Anders als im Unternehmen müssen hier nicht mehrere Abteilungen und Personen konsultiert werden. So können wir bereits bei kleinen Verkaufszahlen Umsätze generieren, die wir direkt in die Weiterentwicklung unseres Produktes stecken können.

Im Großen und Ganzen finden wir es zwar schade, zuerst den für uns „falschen“ Zielmarkt adressiert und viel Zeit und Geld investiert zu haben, allerdings haben wir viel daraus gelernt. Wir möchten aber auch noch explizit erwähnen, dass wir uns den Unternehmen nicht kategorisch verschließen werden. Dennoch wird sich unser Fokus nun ganz klar auf die Privatpersonen, also euch richten.

Die gemachten Erfahrungen werden wir nun nutzen, um das optimale Produkt für euch zu entwickeln. Und wir hoffen, dass ihr uns mit eurem Feedback dabei unterstützen werdet!
Also schreibt uns eine Mail an info@equil.de mit Anregungen und Wünschen 😉

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